Winterthur Stadtmeisterschaften 6./7.10.2007

Eines vorneweg: Die diesjährigen Stadtmeisterschaften endeten für zwei noch nicht so erfolgsverwöhnte Utoaner mit hervorragenden Resultaten! ‚Gluschtig’ gemacht? Na dann, lest doch bitte weiter!

 

An diesem Turnier in der Eulach-Halle in Winterthur nahmen dieses Jahr erfreulich viele Spielerinnen und Spieler des BC Uto teil. Acht Stück an der Zahl! Eine hervorragende Ausbeute! Das illustere Trüppchen bestand aus Iris, Brigitte, Marion auf der Damenseite und Peter R., Thomas, Enrico, Erich und Mario auf der Herrenseite.

Der Schreibende hatte wie so oft die A.schkarte gezogen: Samstag Vormittag, Winterthur, leicht neblig, 08.30 Uhr Spielbeginn, die Frisur hält (noch!). Gleicher Ort, gleiches Wetter, 40 Minuten später: Die Frisur hält nicht mehr, der Match ging über drei Sätze verloren.

Eine andere Ar.chkarte zog Peter, der sich in der Herren Einzel Konkurrenz in der Kategorie A3/B versuchte. Nach ca. fünf Minuten Einspielen, hatte er das Spiel (wohl sein erstes in dieser Kategorie) ‚bravourös’ per w.o. gewonnen. Er kam buchstäblich um 9.30 Uhr für die Katze, erbrachte aber später Glanztaten, indem er in seiner langen Spielpause die anderen Utoaner mit guten Tipps versorgte. Iris und Thomas trafen auch schon bald ein, obwohl ihre Spiele noch recht weit weg waren. Eigene Fans zu haben war in der hitzigen Atmosphäre der EulachArena aber eine Wohltat.

Kleiner wichtiger Einschub: Wer spielte denn überhaupt wo mit?

- Iris: DE D, DD D mit Daniela (Wegen Krankheit musste sie absagen.)

- Brigitte: DD A3/B mit Marion, MX C mit Thomas

- Marion: DE A3/B, DD A3/B mit Brigitte, MX C mit Peter

- Peter: HE A3/B, MX C mit Marion

- Thomas: HD C mit Enrico, MX C mit Brigitte

- Enrico: HE D, HD C mit Thomas

- Erich: MX mit Brigitte Mathis

- Mario: MX C mit Miriam Isele

Eine weitere vorläufige Ars.hkarte zog Iris. Ihre Doppelpartnerin Daniela H. war krank und musste absagen. Was nun? Wir rieten der konsternierten Iris, sich beim Turniertisch zu melden und zu schauen, ob allenfalls dort eine ErsatzDoppel-Partnerin aufzutreiben war. Dem war so, und wie! Iris und ihre Partnerin auf dem Feld schienen sich auf Anhieb hervorragend zu verstehen. Und nun kommen wir zum ersten wirklichen Highlight dieses Turnierwochenendes. Iris und Mrs. X schlugen sich durch die Konkurrenz und landeten im Halbfinal. Dieses ging leider verloren. Aber dennoch, für ein nicht eingespieltes Paar ein hervorragendes Ergebnis. Gratulation!! Werden wir dieses Dreamteam wieder an Turnieren zu sehen bekommen?

Was geschah dann eigentlich mit dem Schreibenden? Die zweite Begegnung in der Gruppe ging in einem Zweisatz zu seinen Gunsten aus. Es sollte der einzige Zweisätzer an seinem Turnier bleiben. O Wunder, ein Spiel verloren, eines gewonnen bedeute knapper Gruppensieg, sprich Einzug in den Achtelfinal, der am Samstag Abend ausgetragen wurde. Mittlerweilen spielte Peter sein zweites Einzel, in welchem es ihm seinen Aussagen gemäss gelang, sein Gegenüber technisch gelegentlich zu ärgern. Das Spiel ging aber trotzdem verloren. Auch Iris wirkte in ihren Einzel Gruppenspielen und belegte am Ende den guten zweiten Gruppenplatz. Thomas und Enrico setzten ihre Gegner gehörig unter Druck, ein eingespieltes Team, welches an vielen Turnieren immer wieder gesehen wird. Aber auch hier kein Glück: Drei Sätze, Niederlage, schade! Und Marion? Sie hatte eine richtig schwierige Gruppe erwischt, mit Monika Vittur als gesetzte Nummer eins in der Gruppe. Die Spiele fanden auf einem sehr hohen Niveau statt, schliesslich war die Kategorie auch die höchste an diesem Wochenende. Beide Spiele gingen verloren. Monika ihrerseits wurde ihrer Nummer eins gerecht und gewann die Einzelkonkurrenz.

Es ist erst Samstag Nachmittag. Wie geht es der Frisur? Diese Frage mussten einzig Iris und der hier Schreibende beantworten. Denn diese beiden, sie im Doppel mit Mrs. X und er im Einzel, hatten die Gruppenphase ja überstanden. Iris landete mit ihrer Partnerin wie schon erwähnt direkt im Halbfinal, der Schreibende landete mit einem weiteren Dreisatzsieg in den Viertelfinals. Das hiess, Sonntag früh raus und den Sieg im Viertelfinal anstreben. Nichts leichter als das! Und die Frisur? Sie sah nach so vielen Spielen schon ein bisschen mitgenommen aus, für Misswahlen hätte sie wohl nichts mehr getaugt.

Sonntag, 09.30 Uhr, die ersten Spiele neuer Uto-Helden beginnen. An diesem Tag ging es vor allem um die Mixed-Partien und die Ko-Spiele der Einzeldisziplinen. Erich und Brigitte scheiterten in ihren Gruppenspielen, sie konnten ihren Turbolader nicht voll zünden. Beide Spiele gingen verloren. Ihre Laune blieb aber sommerwetterähnlich. Wer kann es ihnen verübeln, wenn es ein paar Stunden später ab in die Ferien geht? Sowohl Peter und Marion als auch Mario und Miriam konnten sich in ihren Gruppen nicht durchsetzen. Erstere scheiterten in einem Dreisatzspiel nur knapp und wurden Gruppenzweite. Am Schluss fehlten drei Pünktchen zum Gruppensieg. Schade!! Thomas und Brigitte, unser viertes Mixed-Team, zeigten auch eine gute Leistung. Der Shuttle flitzte mit Überschall übers Netz. Zwei Spiele gewonnen, eines davon w.o., das hiess Gruppensieg. Im Achtelfinal aber unterlagen sie ihren Gegnern in einem Dreisatz-Spiel nur knapp. Schade, dass es mit dem Weiterkommen nicht klappte. Nach dem verlorenen Dreisatz-Spiel folgte eine hitzige Analyse des Geschehens. Ergebnis: „Dieses Spiel hätten wir gewinnen können.“ Hier war vorbildlich zu sehen, wie das Paar schon recht gut in dieser Saison eingespielt ist. Es scheint, dass sich Männlein und Weiblein beim BC Uto prächtig verstehen. Vier Teams in der Mixed-Disziplin, das ist nicht schlecht!

Wie sah es eigentlich in der Einzelkonkurrenz aus? Einzig der Schreibende hielt sich hartnäckig, da ist er bekannt dafür, und gewann auch sein Viertelfinalspiel. Wie immer in drei Sätzen! Sehr zum Ärger seines Gegners. Nach Mittag sollte das Halbfinal folgen. Eine Nummer zu gross? Die Laune war gut, die Moral top, die Frisur sosolala! 13.20 Uhr, Halbfinal gegen einen 19-Jährigen. Erster Satz weg, zweiter gewonnen und der Dritte? Nach langem Hin und Her ging dieser leider verloren, zu 18, wie schade. Am Schluss wurde der hier Schreibende Vierter und freute sich über den Erfolg. Gleichzeitig machten sich aber auch Muskelkater-Befürchtungen breit. Eine andere Geschichte!

Nun denn, die Stadtmeisterschaften waren für den BC Uto sicherlich gute Meisterschaften. Es waren viele gekommen und sie spielten trotz ansehnlichen Herbstwetters recht gut und vor allem lange mit. Zwei Nobodys (sorry Iris!) tankten mit ihren Ergebnissen eine riesige Lust auf mehr. Gegenseitige Hilfe mit Tipps zum Spiel und die unverkennbare Unterstützung ‚Hopp Uto’ zeugten von einer hervorragenden Harmonie unter den Anwesenden des BC Uto. Die Winterthurer Stadtmeisterschaften werden den BC Uto im 2008 sicherlich wieder zu sehen bekommen. Wir freuen uns jetzt schon darauf.

Der Schreibende, Enrico